In der Anfangszeit wurde in der Medienbeobachtung auch noch mit der Schere gearbeitet, die aber schnell durch einen Gegenstand ersetzt wurde, für den es, folgt man dem Eintrag bei Wikipedia, sehr viele unterschiedliche Bezeichnungen gibt: Teppichmesser, Stanley-Messer, Japanmesser oder Cutter(messer). Gemeint ist in allen Fällen eine Art Rasierklinge, die nicht wie beim Rasieren quer zu den Schnittobjekten, sondern längs zu ihnen nach Art eines Messers oder besser einer Messerspitze verwendet wird. Wie ein Skalpell. Verwendet wird dieses Werkzeug auf einem entsprechenden Untergrund, einer Schneidematte, entweder freihändig oder zusammen mit einem (Metall-)Lineal. Der Weisheit letzter Schluss ist das aber nicht, denn sobald das Messer nicht mehr ganz so scharf ist, es nicht ganz richtig angesetzt wird oder der Untergrund nicht ganz frei von Fremdkörpern ist, reißt das Papier und verknittert. Außerdem ist beim schnellen Arbeiten die Gefahr von Verletzungen nicht ganz auszuschließen. Deutlich sauberer und ungefährlicher geht es mit dem oben abgebildeten Rollschneider.