Ein Pressespiegel will verraten, worüber gesprochen wird. Pressespiegel kann man, wenn man Zeit hat, selbst zusammenstellen, denn als Person, die mit der Öffentlichkeitsarbeit betraut ist, hat man häufig gute Chancen auf einen besonderen Draht zu der einen oder anderen Redaktion; das Belegexemplar für einen veröffentlichten Text kann das Ergebnis einer entsprechend gepflegten Beziehung sein. Viele Fachpublikationen schicken sozusagen automatisch Belegexemplare an ihre freien Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der PR-Branche.

Wer sich aber nichts entgehen lassen will und nicht die Zeit zur Ernte der ausgesäten Texte hat, der beauftragt einen Medienbeobachter, der die eigenen und die fremden Pressestimmen und Medienveröffentlichungen zu einem bestimmten Unternehmen, Thema, Produkt, Person oder Event sammelt und dokumentiert. So läßt man sich zu einem relativ erschwinglichen Preis – nicht mehr als das Monatsabo einer Qualitätszeitung – Nennungen auf Webseiten, Blogs, Foren, Nachrichten- und Presseportalen, aus Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln, TV- und Radio-Sendungen und Meldungen von Nachrichtenagenturen liefern und fasst anschließend alles zu einem Pressespiegel zusammen, der als Medienresonanz zeigt, wie zum Beispiel ein Unternehmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Durch die regelmäßige Auswertung des Pressematerials und die entsprechend justierte Öffentlichkeitsarbeit wird das Bild eines Unternehmens oder Produkts in der öffentlichen Wahrnehmung verbessert und die eigenen PR-Bemühungen optimiert.